Faszination Badminton

Badminton ist eine geeignete Sportart für jung und alt, gross und klein, Frauen und Männer. Die „sportliche Variante“ des Federballs macht schnell Spass, denn im Gegensatz zu manch anderen Schlagsportarten ist sie einfach zu erlernen. Viele haben ja auch schon im Garten etwas geübt :-). Schon am ersten Trainingstag fliegt der Ball viele Male übers Netz. Bei regelmässigem Training und etwas „Ball- und Schlägergefühl“ kann man nach nur 2 – 3 Monaten Training tolle variantenreiche Ballwechsel spielen und sich z.B. am Doppelspiel zusammen mit auch erfahrenen Spielern beteiligen.

Im Spitzenbereich zählt Badminton zu den anspruchvollsten Sportarten überhaupt – kein Wunder, wenn man bedenkt, daß der Federball den Schläger bei einem Schmetterschlag mit einer Geschwindigkeit von über 300 km/h verläßt, Ballwechsel mit 20 Schlägen und mehr keine Seltenheit sind und sich ein Match über 90 Minuten erstrecken kann.

Ein Vergleich mit dem Tennis veranschaulicht beeindruckend den Belastungsgrad, dem Badmintonspieler ausgesetzt sind:
Boris Becker legte bei seinem ersten Tennis-Sieg in Wimbledon im Finale von 1985 gegen Kevin Curren in drei Stunden während vier Sätzen 3,7 km zurück, während Morton Frost aus Dänemark in den 75 Minuten seines Badminton WM-Finales gegen den Chinesen Han Jian 7,3 km lief. Becker kam dabei auf eine Belastungszeit von gerade einmal 18 Minuten (d.h. ca. 9 Prozent). Frost war 48 Prozent seiner Zeit in Ballwechsel verwickelt und schuftete netto 37 Minuten lang.
Besonders deutlich wird der Unterschied zwischen Tennis und Badminton bei der Intensität der Ballwechsel: Zwar zählte man bei Boris Becker 299 und bei Morten Frost nur 146 Ballwechsel, aber die Tennisspieler kamen trotzdem nur auf insgesamt 1004 Schläge, während es beim Badminton 1972 waren. Pro Ballwechsel flog der Federball im Schnitt also 13,5 mal übers Netz, die Filzkugel nur 3,4 mal.
Während eines Badminton-Einzels treibt die Belastung den Puls eines Spielers auf etwa 160 bis 180 Schläge pro Minute, und er verliert durchschnittlich zwei Prozent seines Körpergewichts. Badminton erfordert somit ein hohes Maß an körperlicher Fitneß und Konzentrationsfähigkeit.

Tennis – ein echter Langweiler also im Vergleich zum Badminton.
Auf Spitzenniveau betrieben, ist Badminton eine der dynamischten und kraftraubendsten Sportarten, die es gibt.

Das schöne aber ist: Man kann diesen tollen Sport auch ganz locker betreiben und braucht sicher keine Muskelpakete, um am Badminton Spass zu haben. Es ist leicht und schnell zu erlernen, macht auch auf Anfänger – Niveau schon Spass und kann bis ins hohe Alter betrieben werde. Ein klasse Sport, probiert ihn doch mal aus !

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